10 Oktober 2008 |
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Dafür gibt es eine Reihe unschlagbarer Gründe: Sardinien ist mit ihren 24.090 Quadratkilometern die zweitgrößte Mittelmeerinsel, hat jedoch nur 1.651.888 Einwohner. Dank dieser niedrigen Bevölkerungsdichte, kann selbst der heutige, moderne Urlauber unberührte Landschaften kennen lernen und andernorts längst ausgestorbene Tierarten in freier Natur antreffen. Majestätische Gänsegeier mit über zwei Metern Spannweite, kleine weiße Esel, rosafarbene Flamingos und Wildpferde sind integrierender Bestandteil dieser schönen Insel. Von den Bewohnern selbst wird Sardinien manchmal als die Zwillingsinsel Korsikas bezeichnet, aber natürlich als die attraktivere! Im Gegensatz zur französischen Schwester bietet sie eine wesentlich breiter gefächerte Auswahl an Stränden. Steil abfallenden Klippen, lange weiße Sandstrände, Grotten und verträumte Sandbuchten wechseln einander in unaufhörlicher Vielfalt ab und lassen die insgesamt 1.849 Kilometer Küste niemals langweilig werden.
Sonne, Strand und Meer sind jedoch nur einer der Vorzüge Sardiniens, denn auch das Inselinnere verfügt über ungelüftete Geheimnisse und atemberaubende Landschaften. An Stelle schroffer und unwegsamer Gebirgszüge - der höchste Gipfel befindet sich im Gennargentu-Gebirge und erreicht maximal 1.835 Höhenmeter - zeichnen sich stetig abwechselnde Hügellandschaften (67,9%), Flachland (13,6%) und kleinere Bergzüge (13,6%) diese Mittelmeerperle aus. So gewinnt man manchmal den Eindruck, ein flaches Gebiet zu durchqueren und stellt dann plötzlich fest, sich in Wirklichkeit auf einem großen Hochplateau zu befinden, an dessen Rand plötzlich auf magische Art und Weise der Blick auf das Meer oder tiefe, unergründete Schluchten freigegeben wird.
Sardiniens Straßen sind überraschend gut ausgebaut. Dort wo es notwendig ist, verfügen sie über Leitplanken, sind auf den wichtigsten Strecken durchgehend asphaltiert und verfügen über den europäischen Normen entsprechende Tunnel. Das einzige Manko sind hingegen die Hinweisschilder, denn diese werden manchmal von Spaßvögeln absichtlich in die falsche Richtung gedreht oder fehlen gänzlich. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, stets eine detaillierte Straßenkarte zur Hand zu haben, mit deren Hilfe Orientierungsschwierigkeiten problemlos überwunden werden können. Die schönsten Zeiträume für eine Rundreise sind zweifellos die Monate von September bis Juni. Lassen Sie sich von Sardiniens Geheimnissen überraschen, und erleben Sie diese Insel auf besondere Art!
Was man sonst noch alles erleben kann? Probieren Sie es selbst!
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