Umgebung
Barumini ist vor allem aufgrund des größten freigelegten Nuraghenkomplexes Sardiniens, Su Nuraxi, das seit 1997 zum Unesco-Welterbe erkoren wurde, bekannt. Ganz in der Nähe befindet sich auch ein kleiner Freizeitpark, Sardegna in Miniatura, welches die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Gegenden Sardiniens plastisch darstellt. Die Ortschaft selbst hat weitestgehendst ihren ursprünglichen, gemächlichen, von den Jahres- und Tageszeiten bestimmten Rhythmus beibehalten und strahlt heute noch eine ruhige Note aus.
Die Gegend der Marmilla bietet zahlreiche Reitpfade, Fahrradtouren und Wanderwege, sowie interessante archäologische Museen, Megalithgräber, Nuraghen, verträumte Kirchtürme, "Domus de Janas" (antike Grabstätten) und historische Burgruinen.
Auch Spaziergänge auf dem Hochplateau bei Villanovaforru lohnen sich: vom dortigen Naturkundemuseum erreicht man dieses bequem mit einem 800 Meter langen Sessellift. Der unbegrenzte Rundblick auf die ursprüngliche Vulkanlandschaft der Marmilla und die absolute Stille der Natur sind sicherlich ein beeindruckendes Erlebnis.
Auf dem benachbarten Hochplateau "Giara" bei Gesturi begegnen wanderlustige Urlauber sogar freilebenden Wildpferden und seltenen Vogelarten, welche im übrigen Europa schon fast in Vergessenheit geraten sind.
Schließlich befinden sich sogar zahlreiche Strände durchaus in Reichweite, denn in ca. 50 Minuten Fahrt gelangt man problemlos an die herrlichen Sandstrände der Sinis-Halbinsel bei Oristano. Selbst die einsame Costa Verde ist von hier aus erreichbar.
Entfernungen
- Strand: 70 Km
- Einkaufen: 200 m
- Restaurant: 400 m
Lage
Im Ortszentrum von Barumini, im Landesinnern Sardiniens.
Aktivitäten in der Umgebung
(gegen Anfrage und Aufpreis)
Sport
Reiten
Mountainbiking
Trekking
Ausflüge
Cagliari:
Römisches Amphitheater, Botanischer Garten, Yachthafen Marina Piccola am Poetto-Strand, Museen, Castello, Mercato di San Benedetto
Sardinien in Miniatur bei Tuili
Verlassene Bergwerke um Montevecchio
Sanddünen von Piscinas
Giara di Gesturi und des Nuraghendorfs Su Nuraxi bei Barumini (UNESCO Welterbe)

Weiterführende Sardinien-Informationen finden Sie
in unserem Reisemagazin
www.sardinien.com>
AtmosphäreKaum vermutet man hinter der rötlichen Häuserfassade des zweistöckigen Gebäudes gegenüber der Dorf-Piazzetta der ruhig-verträumten Ortschaft Barumini, deren Bekanntheit insbesondere von dem größten freigelegten Nuraghenkomplex Barumini - Unesco-Welterbe seit 1997 - herrührt, dieses besondere ART-Hotel.
Willentlich werden festgesetzte Regeln und Tabus künstlerisch hinterfragt und mit scharfer Provokation ins Bewusstsein gerufen. Die bekannte Realität macht hier plötzlich einer neuen Sinneswirklichkeit Platz.
Eingangs-/ AufenthaltsbereichEine bequeme Außentreppe führt zur Eingangstür im ersten Stock, die unmittelbar den Zugang in eine andere Dimension gewährt. Lila, gelb und schwarz getünchte Wände heben sich von einem dunkelrot-glänzenden Fußboden ab und verleihen einen ersten, surrealen Eindruck.
Ein weißes Leder-Sofa auf der rechten Raumseite, ein gegenüber platziertes Bücherregal und ein aus drei rechteckigen Elementen gleicher Farbe kreierter Rezeptionstisch am Raum-Ende stellen hier die wenigen bekannten Einrichtungsgegenstände unserer Alltagswelt dar. Ein riesiger Flachbildschirm hinter dem Empfangstisch überwältigt währenddessen den Gast mit Filmstreifen zeitgenössischer Künstler, metallfarbene Verbindungs-Röhren, mit großen Lettern festgehaltene Gedanken, verzerrte Darstellungen der Schöpfer des ART Hotels selbst, Antonello Serra und Sara Renzetti, über dem Sofa oder neben dem Bücherregal in einer Art Hundeverkleidung - eine Metamorphosen-Interpretation vom Tier zum Menschen oder andersrum - verschmelzen zu einer sinnstimulierenden Symphonie. Auf einem langen Teppichläufer wird das bürgerliche Gesetzbuch im Zeichen des ART Hotels Diecizero neu geschrieben, Kinderpuppen stehen sich in infantiler Erotik gegenüber, ein von den Betreibern des Diecizero geschriebenes "Evangelium" steht zur freien Lektüre zur Verfügung, ... - Kaum ein festgeglaubter Grundsatz bleibt hier unangeprangert oder auf neue Weise durchleuchtet.
ZimmerLinks von diesem Bereich führt ein Flur zunächst in vier herkömmliche Schlafzimmer: ein Dreibettzimmer, ein Einzelzimmer mit französischem Bett und zwei Doppelzimmer mit Balkon. Alle verfügen über Klimaanlage, Fernseher und ein Bad mit Dusche, WC und Waschbecken, manche auch mit Bidet. Ganz bewusst sind diese vier Zimmer einfach-existenziell in den Farben weiß, schwarz und hellbraun gestaltet. Es ist, als sei dies die unwirkliche Welt.
Im Flur wird immer wieder Dank Bild- und Spiegeltechniken auf die Kunst-Ausdrücke der anderen Zimmer verwiesen. Der Gast soll so verleitet werden, die eigentlich wahre Lebensdimension, die Kunst, über die anderen Zimmer zu erfahren.
Weiter vorn wurde an der linken Flurwand das Logo der Unterkunft angebracht, die rechte Seite wird hingegen von einer Reihe an überdimensionalen Pillen, sogenannte Weisheitspillen, eingenommen. Wenige Stufen führen von hier in das eigentliche Herzstück der Unterkunft: die vier Kunst-Zimmer. Alle bieten Klimaanlage, Balkon und ein privates Bad mit Dusche, Bidet, WC und Waschbecken.
Links tritt man in das technologisch gestaltete Zimmer "VHS" ein. Blaue Wände und weißgestaltete Einrichtungselemente bestimmen das übernatürlich erscheinende Bild eines zukünftigen Jahrhunderts. Auf dem Bett liegend kann man sich hier von den aus den Kopfhörern strömenden Wort-Klängen und visuell von dem auf einem Bildschirm erscheinenden Filmmaterial in eine andere Welt verführen lassen.
Schräg gegenüber befindet sich das Zimmer "Bambole", vom italienischen übersetzt Puppen. Fast wird man von überdimensionalen, in vornehmlich roten Farbtönen gestalteten Bildern von Puppendetails überwältigt. Unterschiedlich geformte, lilafarbene Aussparungen über den Bildern dienen kleinen Kinderpuppen als Nische. Auf überraschende Weise wird dem Stimmlosem kunstvolle, fast ohrenbetäubende Achtung verliehen.
Rechts daneben wurde das Zimmer "PH" realisiert. Die Verwandlung, die Metamorphose stehen im Vordergrund. Alles sollte hier auch mit dem Sinnesorgan des Fühlens erfahren werden. Die Bettdecke ist aus Kunstleder, ein Bezug am Kopfende des Bettes zeigt unterschiedlich große Schlitze und Verletzungen auf, ein Wandteil selbst wird von einer verästelten Ader durchzogen, während ausdrucksstarke, in Rechtecken präsentierte Bilder mit Hintergrundsbeleuchtung auf das Auge einströmen und per Kopfhörer genießbare, italienische, von einer iranianischen Frau gelesene Texte die Poesie zu unterstreichen wissen.
Auf der rechten Seite stößt man schließlich zum Zimmer "Obscura", dessen Geheimnis sich nur bei verdunkelter Räumlichkeit offenbart. Eine geschickt angebrachte Linse an der Balkontür macht eine altbekannte aber immer wieder schöne und vor allem interpretationsträchtige Erfahrung möglich: das Leben der Außenwelt wird auf die weißgetünchten Wände und die Decke des Zimmers spiegelverkehrt reflektiert. In dem sonst ungeschmückten Raum findet man plötzlich das gemächliche, an Traditionen gebundene Dorfleben der gegenüberliegenden Piazzetta wieder.
Besonderheiten
Im Zeichen zeitgenössischer Kunst gestaltetes ART Hotel
Der Gast darf hier nicht wie in einer Galerie nur für eine sehr begrenzte Zeit Kunst erleben, sondern kann sich völlig von dieser umgeben lassen
Jedes Kunst-Zimmer wartet mit einer individuellen, thematisch abgestimmten Duftnote auf
Im Flur der herkömmlichen Schlafzimmer wird immer wieder auf die Kunst-Ausdrücke der anderen Zimmer verwiesen. Die Schöpfer wollen den Besucher dazu bewegen, die deren Meinung nach wahre Lebensdimension, die Kunst, zu erfahren, und eines der anderen Zimmer zu wählen
Bemerkungen
- Auto empfehlenswert
- Parkplatz an der Straße
- Die herkömmlichen Zimmer sind bewusst einfach-existenziell gestaltet
- Das Frühstück wird in der Bar im Erdgeschoss eingenommen
- Das Abendessen wird in dem etwa 400 m entfernt liegenden Restaurant der gleichen Besitzerfamilie angeboten. Die Tische spiegeln hierbei das Thema des jeweils gewählten Kunst-Zimmers wider
Tipps
- Besichtigung des "Palazzo Zapata" mit der erst 1990 entdeckten und freigelegten Nuraghe, die sich innerhalb des Herrschaftshauses unter Passagen aus Glasplatten befindet
Zimmer
Alle insgesamt 8 Zimmer verfügen über Klimaanlage und Bad mit Dusche, WC und Waschbecken. Fön kann auf Anfrage kostenlos gestellt werden.
Sie teilen sich auf in herkömmliche Schlafzimmer und thematische Kunst-Zimmer.
4 herkömmliche Schlafzimmer mit Fernseher:
1 Dreibettzimmer (20 m²) (2-3 Personen)
Schlafraum mit Doppel- und Einzelbett, verfügt über ein innenliegendes Bad mit Bidet;
2 Doppelzimmer (16 m²) (1-2 Personen)
Schlafraum mit Doppelbett und mit Balkon, ein Zimmer verfügt über ein Bad ohne Bidet, das andere über ein innenliegendes Bad mit Bidet;
1 Einzelzimmer (14 m²) (1 Person)
Schlafraum mit französischem Bett und innenliegendem Bad mit Bidet;
4 thematische Kunst-Zimmer, VHS, Bambole, PH und Obscura benannt, alle mit Balkon, das jeweils zimmereigene Bad verfügt über Dusche, WC, Bidet und Waschbecken:
4 Doppelzimmer (16 m²) (1-2 Personen)
Schlafraum mit Doppelbett, die Zimmer PH und Obscura haben ein innenliegendes Bad.
Services
- Frühstück in der Bar im Erdgeschoss des Gebäudes, gegenüber der "Dorf-Piazzetta"
- Restaurant in 400 m Entfernung
Gemeinsame Räumlichkeiten
Rezeption